die Produkte der Discounter

Da ich selbst fast nur bei Discountern zum Einkaufen gehe, hat mich natürlich auch schon oft interessiert, welcher Hersteller eigentlich hinter den No-Name Produkten steht. Diese Frage wurde gestern Abend in Stern TV beleuchtet. Wie schon vermutet, ist es bei vielen Produkten der gleiche Hersteller wie bei den Markenprodukten. Auf folgender Internetseite werden die Hersteller der Discountprodukte aufgezeigt.

http://www.lebensmittelmarken.de/

Google-Szenario

Im Internet bin ich auf folgendes Google-Szenario vom „Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein“ gestoßen. Na da ist schon was dran…

Das Angebot von Zusatzdiensten ist bei Google sehr umfangreich. Um einen Einblick über die mögliche Zusammenführung von Daten aus verschiedenen Google-Diensten zu erhalten, wird im Nachfolgenden ein Szenario entworfen, wie ein beispielhafter Handlungsablauf eines typischen Internetnutzers aussehen kann. Hierbei wird verdeutlicht, welche Daten an Google fließen und welchen Informationsgehalt sie besitzen.

Der Internetnutzer Herr Mustermann schaltet seinen Rechner an. In dem Moment, in dem eine Verbindung zum Internet aufgebaut worden ist, verbindet sich das installierte Programm Google Desktop mit dem Google-Server und übermittelt dorthin seine eindeutige Kennung – die sogenannte GUID – inklusive der aktuellen IP-Adresse. Herr Mustermann bekommt davon nichts mit; er ist selbst noch nicht im Internet unterwegs. Da er seine Desktop-Suche im „erweiterten Modus“ betreibt, überträgt das Programm seinen Suchindex – ein Verzeichnis aller Begriffe, die in sämtlichen Dokumenten auf seiner Festplatte vorkommen – an Google. Aus diesen Begriffen lassen sich ohne Weiteres Rückschlüsse auf berufliche und private Interessen von Herrn Mustermann ziehen. Herr Mustermann ist immer noch nicht aktiv im Internet tätig gewesen. Eventuell schaltet er seinen Computer wieder aus, hat aber ohne sein Wissen seine bei Google gespeicherten Daten aktualisiert.

Nun ruft Herr Mustermann seinen Browser auf. Dessen Startseite ist die Google-Homepage. Der Browser lädt die Webseite und speichert einen Cookie, den er von Google erhält. Der Cookie macht den Browser für den Google-Server fortan wiedererkennbar. Alle Google-Suchaktivitäten von Herrn Mustermann können ab jetzt über die IP-Adresse den bereits erfassten Daten zugeordnet werden. Aber zunächst ruft Herr Mustermann sein Google-Mail-Konto ab, um zu erfahren, ob neue E-Mails für ihn eingetroffen sind. Seine GMail-Adresse setzt sich wie bei vielen Nutzern aus Vorname, Nachname und der GMail-Endung zusammen. Dadurch bekommen alle bereits gesammelten Daten einen Namen: Die GUID von Google Desktop und der Cookie im Browser gehören zu Herrn Mustermann und dessen Adresse max.mustermann@gmail.com. Spätestens an dieser Stelle erhalten also Daten bei Google einen Personenbezug, die diesen eigentlich gar nicht aufweisen sollten.

Das E-Mail-Postfach von Herrn Mustermann ist von Google im Vorfeld bereits analysiert worden, sodass er bei der Anzeige der Mails auch Werbebanner eingeblendet bekommt, die mit dem Inhalt der Nachrichten korrespondieren.

Herr Mustermann surft und gelangt zu einer Seite, auf der kleine Werbeeinblendungen von „AdSense“ angezeigt werden. Dieser Dienst von Google blendet auf diversen Seiten Werbetexte ein, die sich der Browser von Herrn Mustermann vom Google-Server abholt. Google erfährt zum einen dessen Cookie, zum anderen die angesurfte Webseite. Die besuchte Seite kann Herrn Mustermann direkt zugeordnet werden. Da Herr Mustermann noch schnell wissen möchte, was es Neues in der Welt gibt, ruft er seine persönliche Google-Nachrichtenseite auf. Hier hat er voreingestellt, dass ihn nur die Themen Politik International und Sport interessieren. Die Themen Gesundheit und Unterhaltung hat er deaktiviert. Google erfährt an dieser Stelle zunächst, dass Herr Mustermann zurückkehrt, denn auch hier wird sein Google-Cookie ausgelesen und weist ihn gegenüber der Webseite aus. Da Google den Cookie intern bereits mit Herrn Mustermanns Namen verknüpft hat, kann auch sein Verhalten auf der Nachrichtenseite exakt zugeordnet werden. Google erfährt, welche Nachrichten ihn generell interessieren und welche speziellen Artikel aus dem Angebot er anklickt und liest.

Schließlich kommt Herr Mustermann auf die Idee, maps.google.de aufzurufen. Kollegen haben ihm erzählt, dass auf dieser Webseite sehr schöne und detailgetreue Karten und Luftaufnahmen von fast der gesamten Erdoberfläche zu sehen sind. Neugierig auf diesen Service agiert Herr Mustermann wie die meisten neuen Nutzer von Google Maps: Er gibt seine eigene Adresse ein, um zu sehen, wie sein Wohnort von oben abgelichtet ist. So kann Google seinem Namen eine Adresse und deren Geokoordinate zuordnen, sofern diese nicht als Mailabspann sowieso schon bei GMail vorliegt.

Fassen wir zusammen: Bei einem beispielhaften Gebrauch von Google-Diensten, wie er oben beschrieben ist, erhält Google folgende Daten:

* Den vollständigen Namen plus Adresse und Telefonnummer (GMail, Google Desktop, Google Maps),
* einen Index von Begriffen aus Terminkalender, Adressbüchern, Mails, Dokumenten, Tabellen usw. (Google Desktop),
* Stichworte zu Vorlieben, Interessen, Hobbys auch in Bezug auf Politik, Religion und Sex (Google, Google News, Google Toolbar …).

Diese Darstellung ist nicht vollständig; beim Nutzen von weiteren Google-Diensten können noch mehr Daten erhoben werden. Vorausgesetzt wurde eine sorglose Nutzung des Internets durch Herrn Mustermann, die aber durch die meisten Nutzer praktiziert wird.

Angegeben sind die Daten, die von den Google-Diensten erhoben werden. Ein Beweis für deren Zusammenführung und Auswertung jedoch existiert bisher nicht. Es liegt allerdings aus marketingstrategischer Sicht nahe, genau diese Profilbildung durchzuführen, zumal wenn sich ein Unternehmen hieran nicht durch strenge Datenschutzregelungen gehindert sieht. Die entstehenden Nutzerprofile sind aufgrund ihres Umfangs und ihrer Qualität vor allem auf dem Werbemarkt Gold wert. Der Nutzen, den diese Profile zudem für Regierungsbehörden in den USA besitzen können, ist immens. Das US-Justizministerium hat schon bei Google angeklopft und nach Logdateien gefragt. Auch für eine enge Zusammenarbeit mit der CIA gibt es Hinweise.

Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein

Flucht aus der zweiten Welt

Im Internet wird berichtet das einige Firmen sichl aus Second Life zurück ziehen wollen.

Der Hype scheint endgültig vorbei: Viele Firmen schliessen ihre Geschäfte in der virtuellen Welt.

Link: http://www.pctipp.ch/webnews/wn/36704.asp

Schade – mit dieser Plattform hätte man noch einiges machen können. Aber IBM hat wohl angekündigt, der Plattform treu zu bleiben. Vielleicht kann man doch noch eine Lotusphere im Second Life erleben.

Frag Vati

Seit kurzen kann man nicht nur die Mutti um Tipps beim Kochen, Putzen, Waschen oder zu sonstigen Haushaltsthemen fragen,  jetzt gibt es auch Tipps vom Vati.  Hier werden die Kategorien Heimwerken, Freizeit & Technik, Beruf, Geld & Finanzen und Gepfleges Auftreten behandelt.

Schaut doch mal vorbei, vielleicht sind auch für Euch ein paar Tipps dabei!